Stadtsilhouette von Gelsenkirchen mit dem immo-Ge-Haus in der Mitte

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2026
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Gelsenkirchen

Die Stadt, in der unsere Wohnungen liegen – ihre Stadtteile, was Wohnen hier kostet und woher sie kommt.

266.199Einwohner Ende 2025
1875Stadtrecht
40REGE-Bezirke
~60 müber Normalhöhennull
51° 31′ N · 7° 6′ OLage

📊 Mietspiegel Gelsenkirchen

Der Mietspiegel für nicht preisgebundene Wohnungen in Gelsenkirchen wird vom „Arbeitskreis Mietspiegel" erstellt – einem Zusammenschluss aus der Stadt Gelsenkirchen, dem Mieterverein Gelsenkirchen, den Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümervereinen sowie den institutionellen Wohnungsunternehmen. Er dient als Orientierungshilfe für die ortsübliche Nettokaltmiete und berücksichtigt Baujahr, Wohnungsgröße, Ausstattung und Lage.

🧮 Mietpreis-Rechner

Ortsübliche Nettokaltmiete nach dem amtlichen Rechenweg des Mietspiegels: Tabellenwert nach Baujahr & Wohnfläche, zuzüglich der Summe aller Zu- und Abschläge einschließlich Lageeinfluss des REGE-Bezirks.

Grunddaten
Ursprüngliches Baujahr, nicht das Modernisierungsjahr
Größenklasse: –
Stadtteil-Bereich; Grenzen siehe Geoportal der Stadt
Ausstattung & Beschaffenheit
–€/m²
ortsübliche Vergleichsmiete (netto kalt)
Für die ganze Wohnung:
– / Monat netto kalt
Ortsübliche Spanne – jeder Preis innerhalb dieser Spanne gilt als ortsüblich:
– –
Rechenweg im Detail anzeigen

Mietspiegeltabelle nach Baualtersklasse & Wohnungsgröße

Alle Angaben in €/m² Nettokaltmiete (ohne Betriebskosten) für das Normobjekt. Die im Rechner gewählte Klasse ist hervorgehoben.

Fett = Mittelwert, darunter die ortsübliche Spanne.

Merkmale des Normobjekts

Die Tabellenwerte gelten genau für eine Wohnung mit diesen Merkmalen. Weicht die Wohnung davon ab, greifen die Zu- und Abschläge, die der Rechner oben bereits berücksichtigt:

    Zu- und Abschläge zum Normobjekt

    Durchschnittswerte pro m². Sie werden sowohl auf den Mittelwert als auch auf beide Spannengrenzen angewendet.

    Lageeinfluss der REGE-Bezirke

    Die Gelsenkirchener Stadtteile sind in 40 kleinräumige „REGE-Bezirke" unterteilt, deren Grenzen sich an den großen Verkehrsachsen orientieren. Für jeden Bezirk wurde ein Lageeinfluss ermittelt:

    Wofür der Mietspiegel nicht gilt

      ℹ️ Der Mietspiegel ist eine unverbindliche Orientierungshilfe im Sinne des § 558c BGB und ersetzt keine individuelle Beratung. Der Rechner auf dieser Seite bildet den amtlichen Rechenweg nach, ist aber keine amtliche Auskunft – für eine verbindliche Einordnung einer konkreten Wohnung nutzen Sie bitte den offiziellen Mietspiegelrechner der Stadt Gelsenkirchen.

      📍 Wohnen in Gelsenkirchen

      Die Stadtteile im Überblick – und was sie für Mieter ausmacht

      Buer 45894 · 45897

      Eigener Stadtkern mit Fußgängerzone. Buer-Zentrum und Buer-Ost liegen beim Lageeinfluss am oberen Ende der Stadt. Gut angebunden über die A2 und die Straßenbahn.

      EinkaufenGründerzeithöhere Mieten
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      Erle & Resse 45892 · 45899

      Ruhige Wohnlagen mit viel Grün, nah am Berger See und der Zoom Erlebniswelt. Erle-Nord und Resse-West liegen leicht über dem Normwert.

      familienfreundlichviel GrünZoom
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      Horst & Beckhausen 45899

      Nordwesten der Stadt mit Schloss Horst und der Emscher-Promenade. Horst-Nord und -Süd mit leichtem Zuschlag, Beckhausen etwas günstiger.

      Schloss HorstEmscherparkpreiswert
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      Altstadt & Neustadt 45879 · 45881

      Das Zentrum mit Hauptbahnhof, Musiktheater im Revier und Hans-Sachs-Haus. Kurze Wege, gute ÖPNV-Anbindung, beim Lageeinfluss leicht unter dem Normwert.

      zentralHauptbahnhofKultur
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      Schalke & Bismarck 45881 · 45889

      Klassische Arbeiterquartiere mit Backstein-Altbauten. Bismarck-Ost mit Zuschlag, Schalke-Nord am unteren Ende – hier liegen die günstigsten Mieten der Stadt.

      AltbaugünstigArena nah
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      Ückendorf & Rotthausen 45886 · 45884

      Im Wandel: die Bochumer Straße als Kreativquartier, Rotthausen mit dichter Nahversorgung. Ückendorf-Süd/Ost und -West mit leichtem Zuschlag.

      im WandelKreativquartierNahversorgung
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      Hassel & Scholven 45896

      Nördlichste Stadtteile, ländlich geprägt mit Halden und Feldern. Hassel-Nord mit Zuschlag; Scholven-Nord weist den stärksten Abschlag im Stadtgebiet auf.

      ruhigländlichHalden
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      Feldmark & Heßler 45883 · 45888

      Zwischen Zentrum und Kanal, mit dem Nordsternpark und der Zeche Nordstern in Reichweite. Feldmark-West und Heßler jeweils mit Zuschlag.

      NordsternparkKanalRadwege
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      Kartenausschnitte: Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende

      ℹ️ Die Hinweise zu höheren und niedrigeren Mieten beziehen sich auf den Lageeinfluss der REGE-Bezirke im Mietspiegel. Die vollständige Liste aller 40 Bezirke mit den exakten Werten finden Sie auf der Mietspiegel-Seite.

      🏛️ Geschichte Gelsenkirchens

      Vom Kirchdorf an der Emscher zur Industriestadt – und wieder weiter

      Kaum eine Stadt im Ruhrgebiet hat sich so schnell verändert wie Gelsenkirchen: Um 1800 lebten hier einige hundert Menschen von der Landwirtschaft, 1959 waren es fast 392.000. Dazwischen liegen Kohle, Eisenbahn, Glashütten, Zuwanderung aus halb Europa, Krieg und Zerstörung – und danach ein Strukturwandel, der bis heute andauert. Die folgende Übersicht nennt die Stationen, die das Stadtbild bis heute prägen. Sie ist als Einstieg gedacht, nicht als wissenschaftliche Darstellung; die Quellen stehen am Ende der Seite.

      1003 bis um 1150

      Zwei Orte, zwei Herrschaften

      Buer wird 1003 als Puira erstmals urkundlich erwähnt, Gelsenkirchen selbst um 1150 als Geilistirinkirkin. Die Emscher trennt damals nicht nur zwei Landschaften, sondern zwei Herrschaftsgebiete: Nördlich des Flusses liegt das Vest Recklinghausen, das zum Erzstift Köln gehört, südlich davon gehört Gelsenkirchen seit dem 12. Jahrhundert zur Grafschaft Mark. Diese Trennung hält lange – bis 1928 sind Gelsenkirchen und Buer eigenständige Städte.

      1815

      Preußen – und noch immer ein Dorf

      Nach dem Wiener Kongress kommt das Gebiet an Preußen und wird Teil der Provinz Westfalen. Gelsenkirchen ist zu diesem Zeitpunkt ein Kirchdorf ohne besondere Bedeutung; was es groß machen wird, liegt noch unberührt unter der Erde.

      1840 – 1875

      Kohle, Eisenbahn, Stadtrecht

      1840 werden unter dem heutigen Stadtgebiet Steinkohleflöze entdeckt. Mit der 1843 gegründeten Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft bekommt die Kohle einen Weg nach draußen – und die Industrialisierung beginnt im Eiltempo.

      • 1868Gelsenkirchen wird Sitz eines eigenen Amtes.
      • 1872/73Friedrich Grillo gründet den Schalker Gruben- und Hüttenverein, die Aktiengesellschaft für Chemische Industrie und die Glas- und Spiegel-Manufaktur.
      • 1875Gelsenkirchen erhält das Stadtrecht – mit gut 11.000 Einwohnern.
      • 1885Die Stadt wird Sitz eines eigenen Kreises.
      • 1897Gelsenkirchen wird kreisfreie Stadt.
      1890 – 1914

      Wachstum, Zuwanderung, Typhus

      Die Zechen brauchen Menschen, und die Menschen kommen – vor allem aus den preußischen Ostprovinzen. 1905 liegt der Ausländeranteil bei 13,9 Prozent, ein großer Teil davon Zuwanderer aus der Provinz Posen. Mit der Eingemeindung von Schalke, Ückendorf, Bismarck, Bulmke, Heßler und Hüllen überschreitet Gelsenkirchen 1903 die Grenze von 100.000 Einwohnern und ist damit Großstadt.

      Dass dieses Wachstum die Stadt überfordert, zeigt sich 1901: Eine Typhusepidemie bricht aus, ausgelöst durch Fahrlässigkeit bei der Wasserversorgung. 1907 wird der Hauptbahnhof eröffnet.

      1924 – 1930

      Die Stadt in ihrer heutigen Form

      1924 kommt Rotthausen mit gut 29.000 Einwohnern hinzu. Am 1. April 1928 schließen sich dann die Städte Gelsenkirchen und Buer mit der Gemeinde Horst-Emscher zur neuen Stadt Gelsenkirchen-Buer zusammen – mit einem Schlag 340.077 Einwohner. Am 21. Mai 1930 wird sie in Gelsenkirchen umbenannt. Seitdem gehören Nord und Süd der Emscher zusammen, auch wenn Buer bis heute sein eigenes Zentrum und sein eigenes Selbstverständnis hat.

      1933 – 1945

      Nationalsozialismus und Krieg

      Die Hibernia AG errichtet 1935/36 das Hydrierwerk Scholven, 1936 entsteht in Horst die Gelsenberg-Benzin AG. Beide stellen synthetisches Benzin her und machen Gelsenkirchen zu einem der wichtigsten Ziele der alliierten Luftangriffe.

      In den Novemberpogromen 1938 brennen die Synagogen in Buer und in der Innenstadt nieder. In den Werken wird Zwangsarbeit geleistet; 1944 besteht in Horst ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald mit rund 2.000 Frauen, überwiegend ungarischen Jüdinnen.

      • 11.09.1944Angriff auf die Gelsenberg-Benzin AG, etwa 150 Tote.
      • 06.11.1944Großangriff mit rund 1.700 Bombern, 518 Tote.
      • 19.03.1945Bomben treffen das Hans-Sachs-Haus, 81 Tote.
      • Bilanz3.092 zivile Todesopfer; rund drei Viertel des Stadtgebiets zerstört.
      1946 – 1959

      Wiederaufbau und Höchststand

      Am 8. Februar 1946 bricht ein Emscherdamm, rund 300 Hektar stehen unter Wasser. Der Wiederaufbau läuft dennoch schnell: 1953 geht die Kokerei Hassel als erster Kokereineubau Deutschlands in Betrieb. 1959 erreicht Gelsenkirchen mit 391.745 Einwohnern seinen historischen Höchststand – mehr Menschen haben hier nie gelebt.

      ab 1958

      Kohlekrise und Strukturwandel

      Mit der Kohlekrise kehrt sich die Entwicklung um: Zeche um Zeche schließt, die Einwohnerzahl sinkt. Die Stadt sucht neue Wege – nicht immer erfolgreich, aber sichtbar.

      • 1969In Gelsenkirchen entsteht die erste Gesamtschule Nordrhein-Westfalens.
      • 1987Papst Johannes Paul II. feiert im Parkstadion eine Messe vor 85.000 Menschen.
      • 1995Der Wissenschaftspark eröffnet in Ückendorf, dort, wo bis 1985 das Gussstahlwerk und die Zeche Rheinelbe standen – ein Projekt der Internationalen Bauausstellung Emscher Park, mit Solaranlage auf dem Dach.[2]
      • 1997Die Bundesgartenschau verwandelt das Gelände der Zeche Nordstern in den Nordsternpark.
      • 1999Die Kokerei Hassel stellt nach 117 Jahren die Produktion ein; im selben Jahr beginnt in Gelsenkirchen die Fertigung von Photovoltaik-Modulen.
      • 28.04.2000Mit der Zeche Ewald/Hugo schließt die letzte Gelsenkirchener Zeche; 3.000 Bergleute verlieren ihre Arbeit.
      seit 2000

      Gegenwart

      2003 feiert Buer sein 1000-jähriges Bestehen, 2004 der FC Schalke 04 seinen 100. Geburtstag. 2007 wird die neue Synagoge eingeweiht. 2025 blickt die Stadt auf 150 Jahre Stadtrecht zurück. Am 31. Dezember 2025 hatte Gelsenkirchen 266.199 Einwohner – gut 125.000 weniger als 1959.

      Woher der Beiname „Stadt der tausend Feuer“ kommt

      Die Kokereien verbrannten überschüssiges Koksofengas in Fackeln. Nachts leuchteten diese Flammen über die ganze Stadt – daher der Name. Er beschreibt genau die Zeit, die heute vorbei ist: Die letzte Gelsenkirchener Kokerei stellte 1999 die Produktion ein, die letzte Zeche schloss im April 2000.

      ⚒️ Der FC Schalke 04

      Ein eigenes Kapitel – weil die Stadtgeschichte ohne diesen Verein nicht zu erzählen ist

      Der Verein entstand aus derselben Welt wie die Stadt: Schüler, Schulabgänger und Lehrlinge der Zeche Consolidation und der Firma Küppersbusch gründeten ihn im Schatten des Förderturms. Die Zechen sind längst zu, der Verein ist geblieben – und ist für viele hier bis heute das, was vom Bergbau an Zusammenhalt übrig ist.[4]

      4. Mai 1904

      Gegründet an der Hauergasse

      Im Garten der Bergmannsfamilie Kullmann an der Hauergasse 2, einer kleinen Straße unmittelbar an der Zeche Consolidation, beschließt ein gutes Dutzend junger Leute die Gründung eines Fußballvereins. Heinrich Kullmann hatte dazu eingeladen, Wortführer war Willy Gies. Der Verein heißt zunächst Westfalia Schalke und spielt in Rot und Gelb.[3]

      1912 – 1928

      Umweg über den Turnverein, dann Blau und Weiß

      In den offiziellen Spielbetrieb kommt der Verein jahrelang nicht hinein. 1912 schließt er sich deshalb dem Schalker Turnverein 1877 an – der Weg in den Verband führt über die Turner. 1924 trennt man sich wieder und nennt sich Fußballklub Schalke 04; seitdem sind Blau und Weiß die Vereinsfarben, aus denen der Beiname „die Königsblauen“ wurde. Im September 1928 wird in der Glückauf-Kampfbahn zum ersten Mal gespielt.

      1930/31

      Die Sperre – und ein Toter

      Am 25. August 1930 erklärt der Verband vierzehn Schalker Spieler wegen zu hoher Aufwandsentschädigungen zu Berufsspielern und sperrt den Verein. Schatzmeister Willy Nier, der die Zahlungen verantwortet hatte, ertränkt sich im Rhein-Herne-Kanal. Im Januar 1931 wird Schalke wieder zugelassen.

      1934 – 1942

      Der Schalker Kreisel

      Mit dem flachen, schnellen Kurzpassspiel, das seit Mitte der 1920er Jahre als „Schalker Kreisel“ bekannt wird, gewinnt der Verein sechs deutsche Meisterschaften: 1934, 1935, 1937, 1939, 1940 und 1942. 1937 kommt der Tschammerpokal hinzu – das erste Double im deutschen Fußball. Die prägenden Spieler sind Ernst Kuzorra und sein Schwager Fritz Szepan.

      1933 – 1945

      Die Erfolge fielen in die NS-Zeit

      Dass die große Zeit des Vereins genau mit der NS-Herrschaft zusammenfällt, ist lange wenig besprochen worden. Schalke war der erste Bundesligaverein, der seine Rolle im Nationalsozialismus wissenschaftlich untersuchen ließ. Das Ergebnis ist kein einfaches: Es reicht vom Mitmachen und Anpassen über Gleichgültigkeit und persönliche Vorteilsnahme bis zu einzelnen Formen des Abstandhaltens – daher der Buchtitel „Zwischen Blau und Weiß liegt Grau“.[5]

      1958 – 1972

      Die letzte Meisterschaft, die Bundesliga, der Skandal

      1958 wird Schalke zum siebten Mal deutscher Meister – bis heute zum letzten Mal. 1963 gehört der Verein zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga. 1971 steht er im Zentrum des Bundesligaskandals um das verschobene Spiel gegen Arminia Bielefeld. 1972 folgt der erste DFB-Pokalsieg, 1973 der Umzug ins neu gebaute Parkstadion.

      1981 – 1997

      Abstiege – und dann der UEFA-Pokal

      1981, 1983 und 1988 steigt Schalke ab; zwischen den Jahrzehnten liegt mehr Zweite Liga, als die Erfolgsliste vermuten lässt. 1997 dann der größte internationale Erfolg: der Sieg im UEFA-Pokal, seitdem heißt diese Mannschaft nur noch „die Eurofighter“.

      2001 – heute

      Arena, Pokale, Abstiege

      Im August 2001 wird die Arena AufSchalke eröffnet, die heutige Veltins-Arena. Dieselbe Saison endet mit der Vizemeisterschaft, die als „Meister der Herzen“ in Erinnerung blieb – und mit dem DFB-Pokalsieg, dem 2002 und 2011 zwei weitere folgen. Danach wird es schwieriger: 2021 und 2023 steigt der Verein ab. Mitglieder hat er trotzdem mehr denn je – rund 220.000 zum 1. Juli 2026.

      Quellen

      1. [1] Wikipedia, Artikel „Gelsenkirchen“, Abschnitt Geschichte, abgerufen am 2. Oktober 2026. Daher stammen die Jahreszahlen, Opferzahlen und Einwohnerangaben dieser Übersicht, soweit nicht anders vermerkt.
      2. [2] Angaben zum Wissenschaftspark Gelsenkirchen (Eröffnung 1995, Standort des früheren Gussstahlwerks und der Zeche Rheinelbe, Projekt der Internationalen Bauausstellung Emscher Park): Veröffentlichungen der Stadt Gelsenkirchen sowie die Architekturdatenbank baukunst-nrw, abgerufen am 2. Oktober 2026.
      3. [3] Stadt Gelsenkirchen, Reihe „Erinnerungsorte“, Blatt zur Hauergasse (Gründungsort des FC Schalke 04), abgerufen am 2. Oktober 2026.
      4. [4] Wikipedia, Artikel „FC Schalke 04“, abgerufen am 2. Oktober 2026. Daher stammen die Vereinsdaten des Schalke-Kapitels, soweit nicht anders vermerkt.
      5. [5] Stefan Goch, Norbert Silberbach: Zwischen Blau und Weiß liegt Grau. Der FC Schalke 04 in der Zeit des Nationalsozialismus. Klartext Verlag, Essen 2005. Die Einordnung der NS-Zeit folgt der Darstellung dieser Untersuchung nach Verlagsangaben und Besprechungen; das Buch selbst lag für diese Seite nicht vor.

      Zum Weiterlesen

      1. Stadt Gelsenkirchen, Institut für Stadtgeschichte (zugleich Stadtarchiv): Stadtchronik, Schriftenreihe und Bestände. Dort liegen die Originalunterlagen zur Stadtgeschichte.
      2. Stefan Goch: Buer – Geschichte(n) einer Stadt. Ein starkes Stück Gelsenkirchen. Klartext Verlag, Essen 2014 (Schriftenreihe des Instituts für Stadtgeschichte, Beiträge, Band 16).

      Diese Seite ist ein Überblick für Interessierte und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie verweist bewusst nicht auf fremde Internetseiten. Wer einzelne Angaben nachprüfen oder tiefer einsteigen möchte, ist beim Institut für Stadtgeschichte der Stadt Gelsenkirchen richtig.

      📋 Ratgeber für Mietinteressenten

      Was Sie vor der Anfrage wissen sollten

      So läuft es ab – und was wir wann von Ihnen brauchen

      Wir fragen bewusst nur das ab, was in der jeweiligen Phase wirklich nötig ist – so, wie es die Datenschutz-Aufsichtsbehörden für die Wohnraumvermietung vorsehen. Unterlagen von Interessenten, mit denen kein Vertrag zustande kommt, vernichten wir umgehend.

      ✉️ 1. Ihre Anfrage

      Mehr brauchen wir zu Beginn nicht:

      • Wohnungsbezeichnung nennen
      • Name und eine Kontaktmöglichkeit
      • Gewünschter Einzugstermin
      • Anzahl der einziehenden Personen
      • Haustier geplant? hilft uns

      Angaben zu Einkommen, Beruf oder Bonität fragen wir in dieser Phase nicht ab.

      🔍 2. Besichtigung

      Ihre Gelegenheit, die Wohnung zu prüfen:

      • Fenster und Heizung prüfen
      • Wasserdruck und Abflüsse testen
      • Handyempfang im Innenraum
      • Keller- und Abstellflächen ansehen
      • Nach der Nebenkosten-Höhe fragen
      • Nach Energieträger und Energieausweis fragen

      Auch beim Termin selbst stellen wir keine Fragen zu Ihren wirtschaftlichen Verhältnissen.

      📝 3. Kurz vor dem Vertrag

      Erst wenn wir uns für Sie entschieden haben:

      • Nachweis über ein regelmäßiges Einkommen in der für die Miete erforderlichen Höhe
      • Angabe, ob ein Insolvenzverfahren gegen Sie läuft
      • Mietschuldenfreiheitsbescheinigung optional

      Keine Ausweiskopie, keine vollständige SCHUFA-Auskunft, keine umfassende Selbstauskunft – das dürfen Vermieter nicht verlangen, und wir tun es auch nicht.

      🛡️ Ihr Ausweis muss bei der Besichtigung nicht kopiert oder fotografiert werden. Sollte Sie jemand dazu auffordern, dürfen Sie das ablehnen. Wie wir mit Ihren Angaben umgehen, steht in der Datenschutzerklärung.

      Häufige Fragen

      Fällt eine Maklerprovision an?
      Nein. Alle Wohnungen werden direkt vom Eigentümer vermietet – es gibt keinen Makler und damit keine Provision. Sie zahlen ausschließlich Miete und die vereinbarte Kaution.
      Wie hoch ist die Kaution?
      Die Kaution beträgt üblicherweise zwei Monatsmieten (netto kalt). Gesetzlich zulässig sind maximal drei Monatsmieten (§ 551 BGB); Sie dürfen die Kaution in drei gleichen Monatsraten zahlen – die erste Rate zu Mietbeginn.
      Welche Nebenkosten kommen zur angegebenen Miete hinzu?
      Die angegebenen Preise sind Nettokaltmieten. Hinzu kommen die Betriebskosten nach § 2 BetrKV – unter anderem:
      • Wasser und Abwasser
      • Grundsteuer und Gebäudeversicherung
      • Müllabfuhr, Straßen- und Gebäudereinigung
      • Schornsteinreinigung
      Die konkrete Vorauszahlung nennen wir Ihnen zur jeweiligen Wohnung.

      Heizung rechnen Sie in aller Regel selbst und direkt mit dem Versorger ab – sie steckt dann nicht in den Nebenkosten. Nur in Ausnahmefällen läuft sie über uns als Vermieter.

      Warmwasser wird nicht über die Heizung bereitet: Alle Wohnungen haben Durchlauferhitzer. Das Warmwasser kostet Sie also Strom über Ihren eigenen Stromvertrag. Strom und Internet schließen Sie selbst ab.
      Ist die angebotene Miete ortsüblich?
      Das können Sie selbst nachrechnen: Auf der Mietspiegel-Seite finden Sie den amtlichen Mietspiegel der Stadt Gelsenkirchen samt Rechner. Geben Sie Baujahr, Wohnfläche, Stadtteil und Ausstattung ein – Sie erhalten die ortsübliche Vergleichsmiete und die zulässige Spanne.
      Sind Haustiere erlaubt?
      Kleintiere in üblichem Umfang sind ohne Zustimmung erlaubt. Hunde und Katzen besprechen wir im Einzelfall – bitte erwähnen Sie das Tier direkt in Ihrer Anfrage, dann klären wir es vor der Besichtigung.
      Wie läuft die Vermietung ab?
      • 1. Anfrage per E-Mail mit Wohnungsbezeichnung
      • 2. Rückmeldung in der Regel innerhalb von 1–2 Werktagen
      • 3. Besichtigung nach Terminabsprache
      • 4. Unterlagen (siehe Checkliste oben) einreichen
      • 5. Mietvertrag und Wohnungsübergabe mit Protokoll
      Gibt es einen Energieausweis?
      Ja. Bei der Besichtigung legen wir Ihnen den Energieausweis des Gebäudes unaufgefordert vor, spätestens bei Vertragsschluss erhalten Sie eine Kopie – so schreibt es § 80 GEG vor. Sobald ein Energieausweis vorliegt, nennen wir seine Pflichtangaben (Art des Ausweises, Endenergiewert, Energieträger, Baujahr, Energieeffizienzklasse) außerdem direkt in der jeweiligen Wohnungsanzeige, wie es § 87 GEG verlangt. Fragen Sie die Kennwerte gern auch vorab per E-Mail ab.
      Kann ich mich auch ohne konkrete freie Wohnung melden?
      Ja. Tragen Sie Ihre Wünsche (Zimmer, Größe, Miete, Einzug) in die Warteliste ein – das geht auch, wenn die Angebote gerade geschlossen sind. Eine sofortige Antwort können wir nicht versprechen, Ihr Eintrag kommt aber in jedem Fall bei uns an. Wir melden uns, sobald etwas Passendes frei wird.